Tolle Aussichten – der Mayrhofberg im Bezirk Eferding

18summit_eferding_7 Eferding ist ein Synonym für die Fruchtbarkeit und für die Ebene. Bei Eferding und Berg denkt man an Rübenberge im Herbst, bei Eferding und Glas an Gurken, aber sicher nicht an ein Fernglas. Doch genau das kann man gut brauchen, wenn man die höchste Erhebung des Bezirkes Eferding besteigt, der Mayrhofberg mit seinen 654 Metern bietet nämlich einen herrlichen Rundumblick.

Seit einigen Wochen schon berichte ich wöchentlich über die atemberaubende Tour quer durch Oberösterreich. Und die ersten Beschwerden der Leser sind bereits da:  ich sei gemein; meine Familie müssen leiden unter meiner „Zwangsvorstellung“;  meine Kinder würden ihre wohlverdienten Ferien damit verbringen müssen, mit dem Vater durch das Land zu hetzen … aber diese Vorwürfe sind völlig unbegründet. Obwohl ich es eigentlich verheimlichen wollte, gestehe ich nun, ich habe die ersten Summits bereits im März bestiegen. So ist es weniger Stress und man weiß ja nicht, wie oft heuer das Wetter eine solche Besteigung erlaubt. Gerade den Mayrhofberg – die höchste Erhebung des Bezirkes Eferding – wollte ich nicht bei der größten Hitze erklimmen. Es war allerdings nicht geplant, dass ich ein Schneefeld queren muss. Und auch die herrlichen Wiesenwege sind in der Schneeschmelze eher nicht zu empfehlen. Denn bisweilen versinkt man knöcheltief im Matsch. Doch zum Glück gibt es auch die Möglichkeit, auf Güterwegen dem Gipfel näher zu kommen.

Viele Wege führen zur Warte

Überhaupt gibt es viele Möglichkeiten diesen Berg zu erklimmen. Man kann etwa direkt von Eferding rauf zu Schaunburg und dann weiter Richtung Stroheim gehen (das wären die Wege mit den Markierungen 23 und 24, außerdem sollte man genügend Zeit einplanen), man kann aber auch sein Auto beim Gasthof in Windischdorf stehen lassen, dann geht man etwa nur mehr eine Stunde – und nach getaner Wanderung kann man das Gasthaus zur Einkehr nutzen. Man könnte aber auch fast direkt zur Warte fahren und dann nur mehr die paar Meter rauf gehen. Etwas unterhalb wäre dann ein Mostbauer.

Aber nicht nur beim Ausgangspunkt gibt es viele Varianten, selbst auf dem Weg kann man sich noch mehrere Male entscheiden. Die Wegstrecke und Wanderzeit variiert daher stark, vom Ganztagesausflug bis zum Kurzspaziergang. Aber das Ziel ist gleich und am Ende muss auch jeder dieselben Stufen der Warte benutzen. Von der Aussichtswarte hat man wenn das Wetter passt eine herrliche Aussicht ins Mühlviertel, ins Eferdinger Becken und über das Alpenvorland bis zum Gebirge. Die Warte selbst ist übrigens neun Meter hoch und  wurde im Jahre 1884 vom Verschönerungsverein Aschach-Eferding erbaut. Auch retour muss man sich dann wieder entscheiden, welchen Weg man nimmt zum Glück gibt es direkt bei der Warte eine große Wanderkarte, die Orientierung und Hilfe bietet (digitale Hilfe gibt es bei DORIS).

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